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British Virgin Islands

Karibisch-romantische Momente

auf den

British Virgin Islands

 British Virgin Island

Ankerschlückchen heißt es jetzt hier in dieser türkisfarbenen Bucht, diesem versteckten Juwel auf Marina Cay, in der wir gerade mit unserem Motor-Katamaran vor Anker gegangen sind.

Und während sich die kleine Reisegruppe mit einem leckeren „Painkiller“ zuprostet, schimmert silbrig glänzend die ruhige karibische See am Horizont mit einer Inselwelt aus kleinen und größeren bewaldeten Vulkanbergen mit einzelnen traumhaften Anwesen, während nur einen Steinwurf entfernt in unserer Bucht hinter einer feinen weißen Sandlinie eine sattgrüne tropische Vegetation auf Entdeckung wartet. Da ist die Frage, Schnorcheln oder hinüber schwimmen, schnell beantwortet. Gedanklich laufen die nackten Füße bereits auf dem feinen, gleißend hellen Sand.

British Virgin Island, AnegadaDabei hat die Reisemannschaft gerade eine raue, zweistündige Bootsfahrt auf der karibischen Atlantikseite von der  Insel Anegada hinter sich, bei der die riesig langen Atlantikwellen zum „Mitreiten“ auf dem Wasser einluden. Das jeweilige krachende Aufschlagen nach jeder dieser mächtigen Wellen war dementsprechend heftig. Niemand dachte da mehr an den neunstündigen Flug von Frankfurt nach San Juan auf Puerto Rico und den Weiterflug mit einem British Virgin Islandkleinen zweimotorigen Inselhopper auf die Hauptinsel Tortola zu unserem Sehnsuchtsziel, den British Virgin Islands (B.V.I.).

Nur ein paar Schritte hinter dem Airport auf der Insel Beef Island wurden die fünf Newcomer in der Trellis Bay von Skipper Dunbar herzlich aufgenommen. Acht Tage lang wird er seine British Virgin IslandGäste aus dem fernen Deutschland mit seinem Motor-Katamaran sicher durch die Inselwelt steuern. Dass er das mit Bravour machen sollte, davon zeugen fünf gewonnene B.V.I. Spring Regatten.

Da ist aber auch die erste karibische Nacht auf Cooper Island noch gut in Erinnerung. Ludger, als „Smutje“ auserkoren, zauberte gekonnt das hiesige Nationalgetränk, den „Painkiller“ - einen Cocktail auf Rum basierend, zum Ankerschlückchen unter dem unendlichen Sternenhimmel.

Wie wir dann an unserem ersten Morgen inmitten von leicht im Wind schaukelnden Segelschiffen und Katamaranen mit unserem Beiboot den palmengesäumten Strand British Virgin Island, Cooper Islandansteuerten, da sind wir umzingelt von einer Fun-Regatta der „Karibik Trophy“, die allesamt mit deutschen Teilnehmern bereits zum 24. Mal von Hartmut Holtmann ausgetragen wird. Da sind wir gleich mitten drin im „Caribbean feeling“.

So ging es am folgenden Tag nur ein Bootsstündchen weiter nach Virgin Gorda, der drittgrößten der Britischen Jungferninseln. Ein wunderbares Eiland mit eindrucksvollen Felsformationen, The Baths, an denen aber ein Anlegen in diesem Bereich nicht gestattet war. British Virgin Gorda, Daher erreichten wir die gewaltigen Granitfelsen nur ein paar Schiffsschrauben-Umdrehungen später vom Virgin Gorda Yacht Hafen auf dem Landweg per Taxi und einem kurzen Fußmarsch. Unten angekommen gab es kein Halten mehr. Badehose an, Flipflops aus und kriechend durch Felsöffnungen hin zu großen und kleinen Grotten, die zum Meer hin offen sind und zum Schwimmen ohne Sonnenstrahlen einladen.

Das alles ist nun einige Tage her. Tage, an denen Skipper Dunbar die Augen seiner Gäste zum Leuchten brachte, wenn er sie zu kleinsten Inselchen führte, die wie ein Teller aus dem British Virgin Islandtürkisfarbenen Wasser heraus ragten und deren Sandstrand von nur einigen wenigen Palmen oder Sträuchern gekrönt waren.

Unser heutiges Tagesziel ist die Insel Marina Cay, die von einem ausgedehnten Riff umgeben ist. Hier lernen wir den 80-jährigen Charles Tobis kennen, der einst den „Painkiller“ zum ersten Mal trank, das Rezept jedoch von seiner Erfinderin nie bekam. So mixte er den Cocktail so lange, bis er ihn mit einem von ihm kreierten „Pussers Rum“ noch schmackhafter hin bekam. Geschäftstüchtig wie er war, ließ er sich dieses Cocktailrezept patentieren. Heute ist der „Painkiller“ ein Nationalgetränk, erzählt Tina, die deutsche Geschäftsführerin der gut gehenden British Virgin Island, Soggy-Dollar Bar in der White Bay der Pirateninsel Jost Van Dyke, die vor 17 Jahren hier ihren heutigen, einheimischen Ehemann in einem Urlaub kennen und lieben lernte. Allein 300.000 „Painkiller“ werden über ihren Tresen jährlich gereicht. „Hier“, so erzählt die taffe Frau, „hat Charles Tobis erstmals seine Kreation vorgestellt.“ Und wie sie dann mit verschmitztem Lächeln auf die Leine hinter dem Tresen zeigt, da hängen dort noch nasse Dollarscheine zum Trocknen. „Die“, so sagt sie im leicht schwäbischem Akzent, während ihr Barkeeper eilig noch den letzten Handgriff anlegt, frische Muskatnus über die vielen bereits stehenden Plastikbecher mit „Painkiller“ reibt, „stammen von Segelgästen, die ein paar Dollarscheine in ihre Badehosen stecken und von ihrem Boot hierhin zum Strand schwimmen.

Nur eine Landzunge weiter in der Great Harbour Bucht schwimmen wir nicht an Land, sondern lassen uns mit unserem Beiboot von Dunbar an Land bringen. Da wartet Foxy’s angesagte Strandbar auf uns.British Virdin Island

Doch statt einer langen, lauten Disco-Nacht bei Foxy ziehen wir uns rechtzeitig auf unser Boot zurück, das fern der feiernden Menge vor Anker liegt. Statt Partypeople bevorzugen wir die unendliche Weite unter dem funkelnden Sternenhimmel der karibischen See – und den Klang der Stille, dem wir in dieser tropischen Nacht stumm lauschen.

                                           Gerd Krauskopf

Service

Boote mieten (zum Beispiel einen Motor-Katamaran):

The Moorings

Tel: 06101 55791  522

www.moorings.de 

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Langusten

Wer Langusten mag, ist  auf den British Virgin Islands genau richtig.

British Virgin Island 

Information

British Virgin Islands Tourist Board,

Schwarzbachstrasse 32,

40822 Mettmann,

Tel: 02104/286671,

www.britishvirginislands.de 

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